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Kuriose Meldungen

Wetterprognose für Deutschland: 30 Grad – dann kippt das Wetter

Bis zu 30 Grad zum Monatsende: Der September verabschiedet sich mit Sommertemperaturen. Doch dann kippt das Wetter in Deutschland spürbar.

Ab Donnerstag kippt das Wetter "Es purzeln die alten Rekorde"

Bis zu 30 Grad zum Monatsende: Der September verabschiedet sich mit Sommertemperaturen. Doch dann kippt das Wetter in Deutschland spürbar.

Deutschland erlebt zum Ende des Septembers eine außergewöhnliche Wetterlage. Die Temperaturen klettern auf Werte bis zu 30 Grad – und dabei fallen reihenweise Dekaden-Rekorde. Neue September-Bestmarken seien das zwar nicht, denn die entstünden typischerweise Anfang oder Mitte des Monats, schreibt der Meteorologe Stefan Wietstock in seinem Wetterbericht für t-online. "Dafür purzeln aber die alten Dekaden-Rekorde wie allmählich die Blätter der Bäume."

Der Grund für die ungewöhnliche Wärme: Ein Hoch über Osteuropa und ein Sturmtief über dem Atlantik klemmen Deutschland zwischen sich ein und pumpen die für diese Jahreszeit außergewöhnlich warme Luft aus dem Süden nach Mitteleuropa. Solange das Hoch seine Position hält, ändert sich an der Wetterlage in Deutschland wenig.

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Wetterprognose für Dienstag und Mittwoch

In der Folge scheint auch am Dienstag von Bayern und Württemberg bis Berlin häufig ungetrübt die Sonne. Im Rest des Landes wechseln sich dichtere Wolken und Sonnenfenster ab. "Im westlichen Niedersachsen sowie im Umfeld der Nordsee sind weiterhin einzelne Schauer und Gewitter unterwegs", so Wietstock von wetter.com. Die Temperaturen steigen im Norden und Osten auf 21 bis 26 Grad, im Westen auf 27 bis 30 Grad. An den Küsten bleibt es bei 18 bis 20 Grad.

Ähnlich sieht es am Mittwoch aus. Die Osthälfte Deutschlands verabschiedet sich vom September mit viel Sonnenschein, in der Westhälfte überwiegen die Wolken – zwischen dem Saarland und der Nordsee können erneut einzelne Schauer oder Gewitter durchziehen, so die Wetterprognose des Diplom-Meteorologen. Im Süden halten sich bis in den Vormittag hinein gebietsweise Nebelfelder, vor allem entlang der Donau und im Alpenvorland. Die Temperaturen bewegen sich im Norden und Osten zwischen 20 und 25 Grad, im Westen und Südwesten zwischen 26 und 30 Grad. Auch der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet am Mittwoch mit Höchstwerten zwischen 20 Grad an den Küsten und lokal 30 Grad im Südwesten.

Wetterlage in Deutschland verändert sich am Donnerstag

Ab Donnerstag kippt die Wetterlage im Westen Deutschlands. Aus anfangs lokalen Schauern entwickelt sich laut wetter.com bis zum Abend teils länger andauernder Regen, auch Gewitter sind möglich. Von Bayern bis zur Oder scheint dagegen überwiegend die Sonne. Die Temperaturen gehen dabei spürbar zurück.

Wie die folgende Wetterkarte zeigt, verläuft die Regenfront am Donnerstag als breites Band von Hamburg im Norden über Köln und Frankfurt bis hinunter nach Stuttgart. Westlich dieser gedanklichen Linie gibt es Regen, östlich davon scheint noch die Sonne.

Am Freitag zeigt sich das Wetter laut DWD ebenfalls zweigeteilt: Während es im Nordosten – von Mecklenburg-Vorpommern bis Ostbayern – sowie im äußersten Westen heiter bis wolkig und weitgehend trocken bleibt, zieht dazwischen ein Streifen mit Schauern und vereinzelten Gewittern durch. Wer also etwa in Thüringen, Sachsen-Anhalt oder Nordhessen lebt, muss mit unbeständigem Wetter rechnen. Die Temperaturen erreichen nur noch 18 bis 23 Grad.

Am Wochenende beruhigt sich die Lage. Der Tag der Deutschen Einheit am kommenden Samstag bringt laut DWD heiter bis wolkiges Wetter. Nur im Westen sind einzelne Schauer möglich. "Am Wochenende wird die Regenfront wieder zurückgedrückt, da uns aus dem Hoch über Osteuropa heraus ein Schwall trockenere und bereits kühlerer, herbstlicher Kontinentalluft erreicht", erklärt Meteorologe Wietstock.

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Am Sonntag erwartet Deutschland eine ähnliche Wetterlage. Die Höchstwerte liegen zwischen 17 und 23 Grad. In den Nächten kühlt es auf 5 bis 12 Grad ab – ein deutlicher Hinweis darauf, dass der Herbst langsam Einzug hält, auch wenn die Temperaturen tagsüber noch angenehm bleiben.

Wetterbericht von wetter.com für t-online

dwd.de: "10-Tage-Vorhersage für Deutschland"

kachelmannwetter.com: "Klima-Stationskarte"

x.com: Beitrag von @Kachelmannwettr

meteociel.fr: "Meteociel.fr – Modèle GFS pour l'Allemagne, résolution 0.25 degré" (Französisch)

meteociel.fr: "Meteociel – Modèle Numérique ECMWF CEP Open-Data 0.25°" (Französisch)

Ab Donnerstag kippt das Wetter "Es purzeln die alten Rekorde"

Bis zu 30 Grad zum Monatsende: Der September verabschiedet sich mit Sommertemperaturen. Doch dann kippt das Wetter in Deutschland spürbar.

Deutschland erlebt zum Ende des Septembers eine außergewöhnliche Wetterlage. Die Temperaturen klettern auf Werte bis zu 30 Grad – und dabei fallen reihenweise Dekaden-Rekorde. Neue September-Bestmarken seien das zwar nicht, denn die entstünden typischerweise Anfang oder Mitte des Monats, schreibt der Meteorologe Stefan Wietstock in seinem Wetterbericht für t-online. "Dafür purzeln aber die alten Dekaden-Rekorde wie allmählich die Blätter der Bäume."

Der Grund für die ungewöhnliche Wärme: Ein Hoch über Osteuropa und ein Sturmtief über dem Atlantik klemmen Deutschland zwischen sich ein und pumpen die für diese Jahreszeit außergewöhnlich warme Luft aus dem Süden nach Mitteleuropa. Solange das Hoch seine Position hält, ändert sich an der Wetterlage in Deutschland wenig.

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In der Folge scheint auch am Dienstag von Bayern und Württemberg bis Berlin häufig ungetrübt die Sonne. Im Rest des Landes wechseln sich dichtere Wolken und Sonnenfenster ab. "Im westlichen Niedersachsen sowie im Umfeld der Nordsee sind weiterhin einzelne Schauer und Gewitter unterwegs", so Wietstock von wetter.com. Die Temperaturen steigen im Norden und Osten auf 21 bis 26 Grad, im Westen auf 27 bis 30 Grad. An den Küsten bleibt es bei 18 bis 20 Grad.

Ähnlich sieht es am Mittwoch aus. Die Osthälfte Deutschlands verabschiedet sich vom September mit viel Sonnenschein, in der Westhälfte überwiegen die Wolken – zwischen dem Saarland und der Nordsee können erneut einzelne Schauer oder Gewitter durchziehen, so die Wetterprognose des Diplom-Meteorologen. Im Süden halten sich bis in den Vormittag hinein gebietsweise Nebelfelder, vor allem entlang der Donau und im Alpenvorland. Die Temperaturen bewegen sich im Norden und Osten zwischen 20 und 25 Grad, im Westen und Südwesten zwischen 26 und 30 Grad. Auch der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet am Mittwoch mit Höchstwerten zwischen 20 Grad an den Küsten und lokal 30 Grad im Südwesten.

Wetterlage in Deutschland verändert sich am Donnerstag

Ab Donnerstag kippt die Wetterlage im Westen Deutschlands. Aus anfangs lokalen Schauern entwickelt sich laut wetter.com bis zum Abend teils länger andauernder Regen, auch Gewitter sind möglich. Von Bayern bis zur Oder scheint dagegen überwiegend die Sonne. Die Temperaturen gehen dabei spürbar zurück.

Wie die folgende Wetterkarte zeigt, verläuft die Regenfront am Donnerstag als breites Band von Hamburg im Norden über Köln und Frankfurt bis hinunter nach Stuttgart. Westlich dieser gedanklichen Linie gibt es Regen, östlich davon scheint noch die Sonne.

Am Freitag zeigt sich das Wetter laut DWD ebenfalls zweigeteilt: Während es im Nordosten – von Mecklenburg-Vorpommern bis Ostbayern – sowie im äußersten Westen heiter bis wolkig und weitgehend trocken bleibt, zieht dazwischen ein Streifen mit Schauern und vereinzelten Gewittern durch. Wer also etwa in Thüringen, Sachsen-Anhalt oder Nordhessen lebt, muss mit unbeständigem Wetter rechnen. Die Temperaturen erreichen nur noch 18 bis 23 Grad.

Am Wochenende beruhigt sich die Lage. Der Tag der Deutschen Einheit am kommenden Samstag bringt laut DWD heiter bis wolkiges Wetter. Nur im Westen sind einzelne Schauer möglich. "Am Wochenende wird die Regenfront wieder zurückgedrückt, da uns aus dem Hoch über Osteuropa heraus ein Schwall trockenere und bereits kühlerer, herbstlicher Kontinentalluft erreicht", erklärt Meteorologe Wietstock.

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Bildrechte: Ellen Ivits

Quelle: t-online Panorama · Originalartikel

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