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Lifestyle & Hacks

Spülmaschine: Deshalb sind Müsli und Cornflakes-Reste so hartnäckig

Manchmal nervt es sehr: Die Spülmaschine ist durchgelaufen, aber in der Müslischüssel kleben noch immer Reste, die sich nur sehr schwer entfernen lassen. Warum?

Feind der Spülmaschine Die skurrile Chemie hinter der Haferflockenkruste

Manchmal nervt es sehr: Die Spülmaschine ist durchgelaufen, aber in der Müslischüssel kleben noch immer Reste, die sich nur sehr schwer entfernen lassen. Warum?

Eigentlich soll die Spülmaschine uns Arbeit abnehmen, doch ausgerechnet beim Frühstücksgeschirr zeigt sie oft Schwächen. Schüsseln mit Müsliresten oder eingetrocknetem Porridge kommen nicht selten genauso wieder heraus, wie sie hineingestellt wurden: mit hartnäckigen, verkrusteten Rückständen. Woran liegt das?

Warum kleben Müsli und Haferflocken so sehr?

Der Hauptgrund ist die im Getreide enthaltene Stärke. Haferflocken bestehen zu einem großen Teil aus Stärke und diese verhält sich bei Feuchtigkeit und Hitze auf ganz besondere Art. Sie quillt auf und verwandelt sich in eine zähflüssige, klebrige Masse. Dieser Prozess wird als Stärkeverkleisterung bezeichnet. Genau das passiert nicht nur beim Kochen von Porridge, sondern auch später noch einmal in der heißen Spülmaschine.

Spinatreste: Darum bleiben Sie beim Abwaschen kleben

Hinzu kommen sogenannte Beta-Glucane. Das sind lösliche Ballaststoffe im Hafer, die beim Quellen eine schleimige Schicht bilden. Diese wirkt fast wie ein natürlicher Klebstoff, der die Reste besonders gut am Geschirr haften lässt.

Gut zu wissen: Stärkeverkleisterung

Stärkeverkleisterung ist ein irreversibler Prozess, bei dem Stärkekörner in wässriger Lösung unter Hitzeeinfluss (ca. 50–80 Grad) Wasser aufnehmen, aufquellen, platzen und eine viskose, gelartige Masse bilden. Sie ist essenziell beim Kochen (Andicken von Soßen), Backen (Strukturaufbau) und in der Industrie (Kleister, Papier).

Ein weiterer Faktor ist die Zeit. Bleiben Müslischalen nach dem Essen stehen, trocknen die Stärke- und Schleimreste ein. Was vorher weich und klebrig war, wird dann zu einer harten, schwer löslichen Kruste. Und die bekommt selbst die Spülmaschine oft nicht vollständig entfernt.

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Gesunde Lebensmittel: Das macht Haferkleie so gesund

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Die einfachste Lösung ist, die Reste gar nicht erst antrocknen zu lassen. Wer Schüsseln direkt nach dem Essen kurz mit Wasser ausspült, einweicht oder mit etwas Wasser stehen lässt, verhindert, dass sich die hartnäckige Schicht überhaupt bildet. Wenn Sie Ihr Geschirr mit der Hand spülen, lohnt es sich erst recht, die Porridgeschüssel einzuweichen, denn es ist sehr mühsam, später alles freizukratzen. Nutzen Sie hochwertige Reiniger, die Enzyme zum Stärkeabbau enthalten, um es sich ein wenig zu erleichtern.

spektrum.de: "Stärkeverkleisterung"

chemieunterricht.de: "Warum wird Stärke beim Kochen dickflüssig?"

reinigung-aktuell.at: "Stärkeentfernung bei maschineller Geschirrreinigung"

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Der Hauptgrund ist die im Getreide enthaltene Stärke. Haferflocken bestehen zu einem großen Teil aus Stärke und diese verhält sich bei Feuchtigkeit und Hitze auf ganz besondere Art. Sie quillt auf und verwandelt sich in eine zähflüssige, klebrige Masse. Dieser Prozess wird als Stärkeverkleisterung bezeichnet. Genau das passiert nicht nur beim Kochen von Porridge, sondern auch später noch einmal in der heißen Spülmaschine.

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Hinzu kommen sogenannte Beta-Glucane. Das sind lösliche Ballaststoffe im Hafer, die beim Quellen eine schleimige Schicht bilden. Diese wirkt fast wie ein natürlicher Klebstoff, der die Reste besonders gut am Geschirr haften lässt.

Gut zu wissen: Stärkeverkleisterung

Stärkeverkleisterung ist ein irreversibler Prozess, bei dem Stärkekörner in wässriger Lösung unter Hitzeeinfluss (ca. 50–80 Grad) Wasser aufnehmen, aufquellen, platzen und eine viskose, gelartige Masse bilden. Sie ist essenziell beim Kochen (Andicken von Soßen), Backen (Strukturaufbau) und in der Industrie (Kleister, Papier).

Ein weiterer Faktor ist die Zeit. Bleiben Müslischalen nach dem Essen stehen, trocknen die Stärke- und Schleimreste ein. Was vorher weich und klebrig war, wird dann zu einer harten, schwer löslichen Kruste. Und die bekommt selbst die Spülmaschine oft nicht vollständig entfernt.

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Die einfachste Lösung ist, die Reste gar nicht erst antrocknen zu lassen. Wer Schüsseln direkt nach dem Essen kurz mit Wasser ausspült, einweicht oder mit etwas Wasser stehen lässt, verhindert, dass sich die hartnäckige Schicht überhaupt bildet. Wenn Sie Ihr Geschirr mit der Hand spülen, lohnt es sich erst recht, die Porridgeschüssel einzuweichen, denn es ist sehr mühsam, später alles freizukratzen. Nutzen Sie hochwertige Reiniger, die Enzyme zum Stärkeabbau enthalten, um es sich ein wenig zu erleichtern.

spektrum.de: "Stärkeverkleisterung"

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Bildrechte: Dorothea Meadows

Quelle: t-online Leben · Originalartikel

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