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Lifestyle & Hacks

Hunde wandern im Oktober: Leine schützt bei Brunft vor Wildkontakt

Bunte Wälder, klare Sicht und angenehme Temperaturen: Der Herbst lockt Wanderer in die Berge. Wer jetzt seinen Hund mitnimmt, sollte einiges beachten.

Beim Wandern Wann Hunde im Oktober angeleint bleiben sollten

Bunte Wälder, klare Sicht und angenehme Temperaturen: Der Herbst lockt Wanderer in die Berge. Wer jetzt seinen Hund mitnimmt, sollte einiges beachten.

Für Hunde ist der Herbst die angenehmste Wanderzeit. Da sie ihre Körpertemperatur vor allem über das Hecheln regulieren, kommen sie bei kühleren Temperaturen deutlich besser zurecht als im Sommer. Doch kürzere Tage, rutschiges Laub und aktives Wild stellen Hundehalter vor neue Herausforderungen. Die Ernährungsexperten von Happy Dog erklären, worauf es beim Herbstwandern mit Hund ankommt und wie Vierbeiner überhaupt fit für den Berg werden.

Im Oktober wird es deutlich früher dunkel als im Sommer. Wer früh startet und einen großzügigen Zeitpuffer einplant, ist auf der sicheren Seite. Eine Stirnlampe und ein Leuchthalsband gehören dennoch ins Gepäck. Sie sorgen dafür, dass Mensch und Hund auch in der Dämmerung gut sichtbar bleiben.

Wandern: So sind Sie im Herbst sicher unterwegs

Wild ist im Herbst besonders aktiv, denn jetzt beginnt die Brunftzeit. Der Hund bleibt deshalb am besten an der Leine. Das schützt die Wildtiere und den Hund gleichermaßen.

Bis zum Almabtrieb können auf manchen Almwiesen noch Kühe stehen. Am besten führt man den Hund mit größtmöglichem Abstand auf der von der Herde abgewandten Seite vorbei und behält ihn nah bei sich. Im Notfall jedoch immer von der Leine nehmen, da ein Hund viel schneller und wendiger ausweichen kann.

Nasses Laub, feuchte Wurzeln und glitschige Steine erhöhen die Rutschgefahr für Zwei- und Vierbeiner. Für die ersten Touren eignen sich leichte, gut ausgebaute Wege mit blauer Markierung. Gitterstufen, Kletter- und ausgesetzte Steige sollte man mit Hund meiden.

Wer beim Aufstieg ins Schwitzen kommt, kühlt in der Rast schnell aus. Das gilt auch für Hunde, vor allem für kurzhaarige Rassen. Eine Decke oder Isomatte als Unterlage verhindert, dass der Hund auf kaltem Boden liegt. Ideal sind Modelle mit wasserabweisender Beschichtung.

Viele Bergbahnen gehen ab Ende Oktober in die Revisionspause. Wer mit der Bahn ins Tal fahren möchte, um die Gelenke des Hundes zu schonen, sollte die Betriebszeiten vorab prüfen. Wichtig: In einigen Bahnen in Deutschland gilt Maulkorbpflicht. An den Kassen sind Maulkörbe meist erhältlich.

Ab welchem Alter dürfen Hunde mit in die Berge?

"Hunde sollten weitestgehend ausgewachsen sein. Denn bei Welpen sind Sehnen und Bänder noch nicht vollständig entwickelt", erklärt Andrea Göbel, Ernährungsexpertin von Happy Dog. "Ab einem Alter von ein bis zwei Jahren kann man sich an längere Strecken herantasten, um die für den Bergsport wichtige Ausdauer und Kondition zu trainieren. Je größer der Hund einmal wird, desto länger sollte man damit warten."

Die richtige Ernährung für Wanderhunde

Auch bei der Ernährung gibt es einiges zu beachten. "Wer noch einen Junghund hat, mit dem er später einmal wandern möchte, sollte auf ein ausgewogenes Futter achten", sagt Göbel. "Kalzium und Phosphor müssen in der richtigen Menge und vor allem im richtigen Verhältnis zueinander stehen. Auch der Energiegehalt muss stimmen."

Eine zu hohe Energiezufuhr führt häufig zu beschleunigtem Wachstum, was ungleichmäßiges Knochenwachstum und letztendlich Gelenkerkrankungen zur Folge haben kann. Ab etwa einem Jahr sollte man auf ein Adult-Futter umstellen.

Bei deutlich steigender Belastung erhöht sich die Futtermenge um 10 bis 15 Prozent. Bei kühlen Temperaturen verbrauchen Hunde unterwegs etwas mehr Energie, um sich warmzuhalten. Kleine, gut verträgliche Snacks zwischendurch helfen, die Leistungsfähigkeit zu erhalten, ohne den Magen zu belasten.

Wichtig: Zwischen der Mahlzeit und der Bergtour sollten immer mehrere Stunden liegen.

Diese Warnsignale zeigen Überforderung

Bei diesen Anzeichen ist es höchste Zeit für eine Pause oder einen Tour-Abbruch: sehr starkes und schnelles Hecheln, heraushängende dunkelrote Zunge, zurückgezogene Lefzen oder blasse Mundschleimhäute.

So bereitet man den Hund auf die erste Tour vor

Kondition und Ausdauer lassen sich bei ausgiebigen Spaziergängen oder flotten Walking-Runden trainieren. Mindestens 10 Kilometer am Stück sollte ein Hund problemlos schaffen, bevor es nach oben geht. Je unterschiedlicher der Untergrund, desto besser: So gewöhnen sich die Pfoten nach und nach an Schotter, Wurzelwege und Co.

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Trittsicherheit lässt sich mit Balance- und Kletterübungen auf Baumstämmen trainieren, denn selbst leichte Touren führen manchmal über wackelige Brücken, Gitter oder schmale Stege. An verregneten Herbsttagen klappt das auch drinnen: einfach Decken zusammenrollen und den angehenden Berghund auf vier Pfoten über die wackelige Rolle lotsen.

Pressemitteilung von Happy Dog lag der Redaktion als E-Mail vor

Dieser Text wurde teilweise mit maschineller Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft. Wir freuen uns über Hinweise an t-online@stroeer.de.

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Für Hunde ist der Herbst die angenehmste Wanderzeit. Da sie ihre Körpertemperatur vor allem über das Hecheln regulieren, kommen sie bei kühleren Temperaturen deutlich besser zurecht als im Sommer. Doch kürzere Tage, rutschiges Laub und aktives Wild stellen Hundehalter vor neue Herausforderungen. Die Ernährungsexperten von Happy Dog erklären, worauf es beim Herbstwandern mit Hund ankommt und wie Vierbeiner überhaupt fit für den Berg werden.

Im Oktober wird es deutlich früher dunkel als im Sommer. Wer früh startet und einen großzügigen Zeitpuffer einplant, ist auf der sicheren Seite. Eine Stirnlampe und ein Leuchthalsband gehören dennoch ins Gepäck. Sie sorgen dafür, dass Mensch und Hund auch in der Dämmerung gut sichtbar bleiben.

Wandern: So sind Sie im Herbst sicher unterwegs

Wild ist im Herbst besonders aktiv, denn jetzt beginnt die Brunftzeit. Der Hund bleibt deshalb am besten an der Leine. Das schützt die Wildtiere und den Hund gleichermaßen.

Bis zum Almabtrieb können auf manchen Almwiesen noch Kühe stehen. Am besten führt man den Hund mit größtmöglichem Abstand auf der von der Herde abgewandten Seite vorbei und behält ihn nah bei sich. Im Notfall jedoch immer von der Leine nehmen, da ein Hund viel schneller und wendiger ausweichen kann.

Nasses Laub, feuchte Wurzeln und glitschige Steine erhöhen die Rutschgefahr für Zwei- und Vierbeiner. Für die ersten Touren eignen sich leichte, gut ausgebaute Wege mit blauer Markierung. Gitterstufen, Kletter- und ausgesetzte Steige sollte man mit Hund meiden.

Wer beim Aufstieg ins Schwitzen kommt, kühlt in der Rast schnell aus. Das gilt auch für Hunde, vor allem für kurzhaarige Rassen. Eine Decke oder Isomatte als Unterlage verhindert, dass der Hund auf kaltem Boden liegt. Ideal sind Modelle mit wasserabweisender Beschichtung.

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"Hunde sollten weitestgehend ausgewachsen sein. Denn bei Welpen sind Sehnen und Bänder noch nicht vollständig entwickelt", erklärt Andrea Göbel, Ernährungsexpertin von Happy Dog. "Ab einem Alter von ein bis zwei Jahren kann man sich an längere Strecken herantasten, um die für den Bergsport wichtige Ausdauer und Kondition zu trainieren. Je größer der Hund einmal wird, desto länger sollte man damit warten."

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Auch bei der Ernährung gibt es einiges zu beachten. "Wer noch einen Junghund hat, mit dem er später einmal wandern möchte, sollte auf ein ausgewogenes Futter achten", sagt Göbel. "Kalzium und Phosphor müssen in der richtigen Menge und vor allem im richtigen Verhältnis zueinander stehen. Auch der Energiegehalt muss stimmen."

Eine zu hohe Energiezufuhr führt häufig zu beschleunigtem Wachstum, was ungleichmäßiges Knochenwachstum und letztendlich Gelenkerkrankungen zur Folge haben kann. Ab etwa einem Jahr sollte man auf ein Adult-Futter umstellen.

Bei deutlich steigender Belastung erhöht sich die Futtermenge um 10 bis 15 Prozent. Bei kühlen Temperaturen verbrauchen Hunde unterwegs etwas mehr Energie, um sich warmzuhalten. Kleine, gut verträgliche Snacks zwischendurch helfen, die Leistungsfähigkeit zu erhalten, ohne den Magen zu belasten.

Wichtig: Zwischen der Mahlzeit und der Bergtour sollten immer mehrere Stunden liegen.

Diese Warnsignale zeigen Überforderung

Bei diesen Anzeichen ist es höchste Zeit für eine Pause oder einen Tour-Abbruch: sehr starkes und schnelles Hecheln, heraushängende dunkelrote Zunge, zurückgezogene Lefzen oder blasse Mundschleimhäute.

So bereitet man den Hund auf die erste Tour vor

Kondition und Ausdauer lassen sich bei ausgiebigen Spaziergängen oder flotten Walking-Runden trainieren. Mindestens 10 Kilometer am Stück sollte ein Hund problemlos schaffen, bevor es nach oben geht. Je unterschiedlicher der Untergrund, desto besser: So gewöhnen sich die Pfoten nach und nach an Schotter, Wurzelwege und Co.

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Pressemitteilung von Happy Dog lag der Redaktion als E-Mail vor

Dieser Text wurde teilweise mit maschineller Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft. Wir freuen uns über Hinweise an t-online@stroeer.de.

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Bildrechte: t-online.de

Quelle: t-online Leben · Originalartikel

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