Groß-Razzia gegen Hells Angels: SEK stürmt Wohnungen – Schwerpunkt Duisburg

Einen solchen Großeinsatz gegen die Hells Angels hat es wohl noch nie gegeben: Es geht um Erpressung, Geldwäsche und Körperverletzung.

Polizei rückt zu Riesen-Razzia aus Kriminelle erleben am Morgen eine böse Überraschung

Einen solchen Großeinsatz gegen die Hells Angels hat es wohl noch nie gegeben: Es geht um Erpressung, Geldwäsche und Körperverletzung.

Unter Leitung der Duisburger Polizei sind Hunderte Einsatzkräfte seit dem frühen Morgen in Nordrhein-Westfalen sowie in Belgien, Bulgarien und den Niederlanden im Einsatz. Im Fokus stehen Kriminelle der Hells Angels, wie die Deutsche Presse-Agentur und "Bild"-Zeitung berichten. In der Meldung der Duisburger Polizei fällt der Name der Rockergruppe nicht, es ist lediglich von einer "koordinierten Aktion gegen kriminelle Vereinigungen im Bereich der Organisierten Kriminalität" die Rede.

Den Beamten zufolge liegt der Schwerpunkt des Einsatzes in Duisburg. Insgesamt richte sich das Verfahren gegen 71 Beschuldigte, darunter "hochrangige Mitglieder einer Rockergruppierung". Ihnen werde die Bildung einer kriminellen Vereinigung, räuberische und gewerbsmäßige Erpressung, banden- und gewerbsmäßiger Betrug sowie gewerbsmäßige Geldwäsche vorgeworfen. Außerdem sollen sie für Waffenverstöße, Körperverletzungen und Steuerhinterziehung verantwortlich sein.

Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul bezeichnet die Razzia gegen ein Geldwäsche-Netzwerk um die Rocker der Hells Angels als den "größten Schlag gegen die Organisierte Kriminalität seit mehreren Jahren". "Mehr als 1.000 Einsatzkräfte, mehrere Länder, rund mehrere Millionen Euro gesichert. Das ist eine Hausnummer", sagte der CDU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur.

Hinter der organisierten Kriminalität stecke ein Geflecht aus Firmen und Immobilien, "das schmutziges Geld sauber aussehen lässt. Genau dieses System nehmen wir auseinander."

Razzia: Ermittler frieren 48,6 Millionen Euro ein

Laut Ermittlern werden 100 Objekte durchsucht, 14 Haftbefehle vollstreckt und Vermögen in einer Gesamthöhe von 48,6 Millionen Euro eingefroren. Auch Spezialeinheiten seien beteiligt. Ein dpa-Reporter berichtete etwa von einem großen Einsatz des Spezialeinsatzkommandos (SEK) an der Adresse eines einflussreichen Rockers in Duisburg. Parallel dazu finden den Angaben zufolge Durchsuchungen von sechs Objekten in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Berlin und Bayern sowie von sieben Objekten in Belgien, Bulgarien und den Niederlanden in eigener Zuständigkeit statt.

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Der "Bild"-Zeitung zufolge soll eine Schießerei auf einem Duisburger Marktplatz im Mai 2022 der Ausgangspunkt der Ermittlungen gewesen sein. Damals hatten Rocker und türkisch-libanesische Clan-Kriminelle aufeinander geschossen. Kugeln schlugen in Autos und Geschäfte ein, vier Männer wurden schwer verletzt.

presseportal.de: "POL-DU: Bundesgebiet: Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Duisburg, des Polizeipräsidiums Duisburg und des Landesamtes zur Bekämpfung der Finanzkriminalität NRW"

bild.de: "Mega-Razzia gegen Hells Angels: 2000 Einsatzkräfte stürmen 140 Objekte in Europa"

mit Material der Nachrichtenagentur dpa

Polizei rückt zu Riesen-Razzia aus Kriminelle erleben am Morgen eine böse Überraschung

Einen solchen Großeinsatz gegen die Hells Angels hat es wohl noch nie gegeben: Es geht um Erpressung, Geldwäsche und Körperverletzung.

Unter Leitung der Duisburger Polizei sind Hunderte Einsatzkräfte seit dem frühen Morgen in Nordrhein-Westfalen sowie in Belgien, Bulgarien und den Niederlanden im Einsatz. Im Fokus stehen Kriminelle der Hells Angels, wie die Deutsche Presse-Agentur und "Bild"-Zeitung berichten. In der Meldung der Duisburger Polizei fällt der Name der Rockergruppe nicht, es ist lediglich von einer "koordinierten Aktion gegen kriminelle Vereinigungen im Bereich der Organisierten Kriminalität" die Rede.

Den Beamten zufolge liegt der Schwerpunkt des Einsatzes in Duisburg. Insgesamt richte sich das Verfahren gegen 71 Beschuldigte, darunter "hochrangige Mitglieder einer Rockergruppierung". Ihnen werde die Bildung einer kriminellen Vereinigung, räuberische und gewerbsmäßige Erpressung, banden- und gewerbsmäßiger Betrug sowie gewerbsmäßige Geldwäsche vorgeworfen. Außerdem sollen sie für Waffenverstöße, Körperverletzungen und Steuerhinterziehung verantwortlich sein.

Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul bezeichnet die Razzia gegen ein Geldwäsche-Netzwerk um die Rocker der Hells Angels als den "größten Schlag gegen die Organisierte Kriminalität seit mehreren Jahren". "Mehr als 1.000 Einsatzkräfte, mehrere Länder, rund mehrere Millionen Euro gesichert. Das ist eine Hausnummer", sagte der CDU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur.

Hinter der organisierten Kriminalität stecke ein Geflecht aus Firmen und Immobilien, "das schmutziges Geld sauber aussehen lässt. Genau dieses System nehmen wir auseinander."

Razzia: Ermittler frieren 48,6 Millionen Euro ein

Laut Ermittlern werden 100 Objekte durchsucht, 14 Haftbefehle vollstreckt und Vermögen in einer Gesamthöhe von 48,6 Millionen Euro eingefroren. Auch Spezialeinheiten seien beteiligt. Ein dpa-Reporter berichtete etwa von einem großen Einsatz des Spezialeinsatzkommandos (SEK) an der Adresse eines einflussreichen Rockers in Duisburg. Parallel dazu finden den Angaben zufolge Durchsuchungen von sechs Objekten in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Berlin und Bayern sowie von sieben Objekten in Belgien, Bulgarien und den Niederlanden in eigener Zuständigkeit statt.

15-Jährige in letzter Sekunde gerettet: Polizei fragt: Wer kennt diesen Sexualstraftäter?

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Der "Bild"-Zeitung zufolge soll eine Schießerei auf einem Duisburger Marktplatz im Mai 2022 der Ausgangspunkt der Ermittlungen gewesen sein. Damals hatten Rocker und türkisch-libanesische Clan-Kriminelle aufeinander geschossen. Kugeln schlugen in Autos und Geschäfte ein, vier Männer wurden schwer verletzt.

presseportal.de: "POL-DU: Bundesgebiet: Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Duisburg, des Polizeipräsidiums Duisburg und des Landesamtes zur Bekämpfung der Finanzkriminalität NRW"

bild.de: "Mega-Razzia gegen Hells Angels: 2000 Einsatzkräfte stürmen 140 Objekte in Europa"

mit Material der Nachrichtenagentur dpa

Bildrechte: Leon Pollok

Quelle: t-online Panorama · Originalartikel

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