Flydubai-Flug nach Tel Aviv: Notfall-Signal – Absturz verhindert?

Ein Flug der Airline Flydubai nach Tel Aviv sendet einen Notfallcode. Medien berichten über einen schweren Verdacht.

"Schreie und Panik" Co-Pilot soll Messer gezogen haben

Ein Flug der Airline Flydubai nach Tel Aviv sendet einen Notfallcode. Medien berichten über einen schweren Verdacht.

Nach der Notlandung einer Flydubai-Maschine in Saudi-Arabien, die auf dem Weg nach Tel Aviv war, wird nach israelischen Medienberichten geprüft, ob einer der Piloten versuchte, das Flugzeug zum Absturz zu bringen. Für die übereinstimmenden israelischen Berichte gab es zunächst keine offizielle Bestätigung. Ein namentlich nicht genannter ranghoher israelischer Regierungsvertreter sagte dem TV-Sender N12 jedoch, es sei eine schwere Katastrophe verhindert worden.

Einer der Piloten soll den anderen mit einem Messer verletzt haben. Dies berichteten verschiedene israelische Medien unter Berufung auf Passagiere des Flugzeugs. Eine Israelin erzählte dem Sender N12, unter den Passagieren habe große Angst geherrscht, es habe "Schreie und Panik" gegeben. "Einige Männer, darunter auch Israelis, standen auf und überwältigten den Angreifer", sagte sie. Es gehe den Passagieren der Maschine inzwischen gut. "Die Situation hätte aber auch anders enden können", sagte sie.

Das israelische Nachrichtenportal "ynet" berichtete, die Maschine sei steil in die Tiefe geflogen. Einer der Piloten habe den anderen mit der Hilfe von Passagieren daran gehindert, das Flugzeug zum Absturz zu bringen. Ein Bild von Bord der gelandeten Maschine soll einen Passagier mit einem blutbefleckten Hemd zeigen. Einer der Piloten habe eine Stichverletzung erlitten.

Der Flughafen in Tabuk bestätigte die Notlandung und teilte mit, der Kapitän und der erste Offizier seien mit Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht worden.

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Flugzeug sendete Notfallcodes – und verlor rapide an Höhe

Das Flugzeug der Airline Flydubai hatte am Mittwochmorgen kurz vor der geplanten Landung im israelischen Tel Aviv zwei Notfallcodes gesendet und war nach Saudi-Arabien umgeleitet worden. Wenig später landete die Maschine sicher auf dem Flughafen Tabuk.

Der Linienflug aus Dubai sendete laut dem Medium "Mako" zunächst den Code 7700, der für einen allgemeinen Notfall steht. Kurz darauf sendete die Piloten den Code 7500. Dieser Code wird bei einem unrechtmäßigen Eingriff an Bord verwendet und kann unter anderem auf eine mögliche Entführung hinweisen. Israel ließ daraufhin Kampfjets aufsteigen.

Laut Daten des Portals Flightradar24 verlor das Flugzeug plötzlich deutlich an Höhe.

Berichte über Auseinandersetzung im Cockpit

Israelische Sicherheitskreise gehen nach Angaben der "Times of Israel" davon aus, dass möglicherweise eine Auseinandersetzung zwischen den Piloten den Alarm ausgelöst hat. Die Mutter einer Passagierin gab laut Nachrichtenagentur Reuters an, ihre Tochter habe am Telefon von Schreien und einem Mann mit einem Messer berichtet, der einen der Piloten attackiert habe.

Der israelische TV-Sender N12 berichtete, Pilot und Co-Pilot hätten sich im Cockpit geprügelt, bis einer von ihnen das Bewusstsein verloren habe. Medien berichten zudem über den Verdacht, der Pilot könnte versucht haben, sich das Leben zu nehmen. Auch dazu gab es keine offiziellen Angaben.

Das israelische Militär teilte zu dem Vorfall mit, Generalstabschef Ejal Zamir berate sich gegenwärtig mit ranghohen Kommandeuren, darunter der Chef der Luftwaffe. Zuvor hatten der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Verteidigungsminister Israel Katz wegen des Vorfalls Beratungen abgehalten.

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An Bord befanden sich israelischen Medienberichten zufolge rund 180 Menschen. Die Passagiere an Bord wurden laut N12 angewiesen, sitzenzubleiben und das Flugzeug nicht zu verlassen. Lediglich die beiden Piloten seien von Bord gebracht worden.

mako.co.il: "חשש לחטיפה: מטוסי חיל האוויר הוזנקו לעבר מטוס נוסעים שטס מדובאי לתל אביב" (hebräisch)

jpost.com: "Flydubai flight to Tel Aviv veers off course, lands in Saudi Arabia after hijacking scare" (Englisch)

mit Material der Nachrichtenagenturen Reuters und dpa

"Schreie und Panik" Co-Pilot soll Messer gezogen haben

Ein Flug der Airline Flydubai nach Tel Aviv sendet einen Notfallcode. Medien berichten über einen schweren Verdacht.

Nach der Notlandung einer Flydubai-Maschine in Saudi-Arabien, die auf dem Weg nach Tel Aviv war, wird nach israelischen Medienberichten geprüft, ob einer der Piloten versuchte, das Flugzeug zum Absturz zu bringen. Für die übereinstimmenden israelischen Berichte gab es zunächst keine offizielle Bestätigung. Ein namentlich nicht genannter ranghoher israelischer Regierungsvertreter sagte dem TV-Sender N12 jedoch, es sei eine schwere Katastrophe verhindert worden.

Einer der Piloten soll den anderen mit einem Messer verletzt haben. Dies berichteten verschiedene israelische Medien unter Berufung auf Passagiere des Flugzeugs. Eine Israelin erzählte dem Sender N12, unter den Passagieren habe große Angst geherrscht, es habe "Schreie und Panik" gegeben. "Einige Männer, darunter auch Israelis, standen auf und überwältigten den Angreifer", sagte sie. Es gehe den Passagieren der Maschine inzwischen gut. "Die Situation hätte aber auch anders enden können", sagte sie.

Das israelische Nachrichtenportal "ynet" berichtete, die Maschine sei steil in die Tiefe geflogen. Einer der Piloten habe den anderen mit der Hilfe von Passagieren daran gehindert, das Flugzeug zum Absturz zu bringen. Ein Bild von Bord der gelandeten Maschine soll einen Passagier mit einem blutbefleckten Hemd zeigen. Einer der Piloten habe eine Stichverletzung erlitten.

Der Flughafen in Tabuk bestätigte die Notlandung und teilte mit, der Kapitän und der erste Offizier seien mit Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht worden.

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Flugzeug sendete Notfallcodes – und verlor rapide an Höhe

Das Flugzeug der Airline Flydubai hatte am Mittwochmorgen kurz vor der geplanten Landung im israelischen Tel Aviv zwei Notfallcodes gesendet und war nach Saudi-Arabien umgeleitet worden. Wenig später landete die Maschine sicher auf dem Flughafen Tabuk.

Der Linienflug aus Dubai sendete laut dem Medium "Mako" zunächst den Code 7700, der für einen allgemeinen Notfall steht. Kurz darauf sendete die Piloten den Code 7500. Dieser Code wird bei einem unrechtmäßigen Eingriff an Bord verwendet und kann unter anderem auf eine mögliche Entführung hinweisen. Israel ließ daraufhin Kampfjets aufsteigen.

Laut Daten des Portals Flightradar24 verlor das Flugzeug plötzlich deutlich an Höhe.

Berichte über Auseinandersetzung im Cockpit

Israelische Sicherheitskreise gehen nach Angaben der "Times of Israel" davon aus, dass möglicherweise eine Auseinandersetzung zwischen den Piloten den Alarm ausgelöst hat. Die Mutter einer Passagierin gab laut Nachrichtenagentur Reuters an, ihre Tochter habe am Telefon von Schreien und einem Mann mit einem Messer berichtet, der einen der Piloten attackiert habe.

Der israelische TV-Sender N12 berichtete, Pilot und Co-Pilot hätten sich im Cockpit geprügelt, bis einer von ihnen das Bewusstsein verloren habe. Medien berichten zudem über den Verdacht, der Pilot könnte versucht haben, sich das Leben zu nehmen. Auch dazu gab es keine offiziellen Angaben.

Das israelische Militär teilte zu dem Vorfall mit, Generalstabschef Ejal Zamir berate sich gegenwärtig mit ranghohen Kommandeuren, darunter der Chef der Luftwaffe. Zuvor hatten der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Verteidigungsminister Israel Katz wegen des Vorfalls Beratungen abgehalten.

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"Ich habe alle Videos selbst gemacht": Heimliche Wiesn-Aufnahmen: Konkrete Spuren liegen vor

Sofort die 110 wählen: Polizei warnt: Diesen Mann keinesfalls ansprechen

An Bord befanden sich israelischen Medienberichten zufolge rund 180 Menschen. Die Passagiere an Bord wurden laut N12 angewiesen, sitzenzubleiben und das Flugzeug nicht zu verlassen. Lediglich die beiden Piloten seien von Bord gebracht worden.

mako.co.il: "חשש לחטיפה: מטוסי חיל האוויר הוזנקו לעבר מטוס נוסעים שטס מדובאי לתל אביב" (hebräisch)

jpost.com: "Flydubai flight to Tel Aviv veers off course, lands in Saudi Arabia after hijacking scare" (Englisch)

mit Material der Nachrichtenagenturen Reuters und dpa

Bildrechte: Tobias Schibilla · Anna von Stefenelli · Leon Pollok

Quelle: t-online Panorama · Originalartikel

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